gelten, und die auch alle mitunter vor Publikum präsentiert werden.
(wie so oft in der Geschichte wird die vorherrschende Strömung einer Epoche von einer sehr gegensätzlichen abgelöst – von Renaissance zu Barock, von Klassik zu Romantik).So ist es auch hier der Fall, dass zeitgenössische Tänzer und Choreographen nicht unbedingt denselben Wunsch wie ihre Vorgänger hegen, mit Tanz etwas auszudrücken, oder ein Thema zu behandeln.Merce Cunningham inszeniert seine Stücke zur Musik von John Cage – z.B. Candomblé, Vodoo, oder Santería.Erst später, als die verschiedenen Völker sesshaft wurden, entwickelten sich aus den intuitiven, ekstatischen Lebensäußerungen, RITUELLE Tänze mit klar definierten Motivationen, sprich um einen Effekt zu erzielen, wie das bei Fruchtbarkeitstänzen, Regentänzen usw. 0000000873 00000 n der Fall ist.Danach entwickelt sich der Tanz ganz individuell je nach Kultur.Die indianischen Völker in Nord- und Südamerika praktizieren bis heute – sofern ihnen der Lebensraum geblieben ist – die unterschiedlichsten rituellen Tänze.Ebenso sind auf dem afrikanischen Kontinent diese Manifestationen bis heute erhalten.Die indische Kultur ist bekannt für ihre haargenau aufgezeichneten Tempeltänze, kurz es entstehen auf allen Kontinenten Tanzformen der jeweiligen Kulturen, die man eben auf Grund von langzeitlicher Existenz traditionelle Tänze / Folklore nennt.Zur Zeit der großen Imperien (grob gerechnet ~3500 v. Chr.G. 0000001069 00000 n 0000036332 00000 n Ballett mit fernöstlicher Kampfkunst und Zirkuselementen zu mischen. ), seines Lebens und seines Weltbildes zu vermitteln!Unabhängig von der Entwicklung des Bühnentanzes gibt es natürlich im wahrsten Sinne des Wortes unzählige Tanzstile und Manifestationen, die als Tradition, Folklore, Volkstanz usw.
Tänzer sind dadurch sehr gefordert, müssen vielseitig und qualitativ gut sein (ausdrucksstark, akrobatisch, flexibel, eigenständig kreativ u.v.m. 0000007364 00000 n (Stücke wie Giselle, La Sylphide etc. 0000067206 00000 n 0000001221 00000 n
Jh.) 6 0 obj << /Linearized 1 /O 8 /H [ 873 196 ] /L 81396 /E 79442 /N 1 /T 81159 >> endobj xref 6 22 0000000016 00000 n ).Um 1950 wiederum entsteht aus dem Modernen Tanz durch einen Schüler Martha Grahams – Merce Cunningham – sozusagen eine Gegenbewegung: der ZEITGENÖSSISCHE TANZ. Jahrhundert wurde dieser Tanz Hoftanz J.S. 0000001391 00000 n
Es sind diese Vorbild und Inspiration – bilden sozusagen das Fundament – für eine gemilderte Form, den Gesellschaftstanz – Zeitvertreib der adeligen Bevölkerung (Hofnarren sind die ersten Tanzlehrer; Pas de Chat des klass. Wenn man sich aber auf den Tanz in Bezug auf die Menschheit beschränken will, dann beginnt die Geschichte, als sich um 200 000 vor Christi Geburt in Ostafrika der Frühmensch zum Homo Sapiens entwickelt und dann etwa 100 000 Jahre später erstmals eine Gruppe von Menschen Richtung Osten aufbricht und succesive alle Kontinente bevölkert. Wenn man die Geschichte des Tanzes aus esoterischer Sicht erklären will, dann ist Tanz schlichtweg Bewegung, und somit die Entstehung und auch die Evolution des gesamten Universums ein einziger Tanz (indische Mythologie – Gott Shiva, Erschaffer des Universums, wird in einer tänzerischen Pose dargestellt).Wenn man sich aber auf den Tanz in Bezug auf die Menschheit beschränken will, dann beginnt die Geschichte, als sich um 200 000 vor Christi Geburt in Ostafrika der Frühmensch zum Homo Sapiens entwickelt und dann etwa 100 000 Jahre später erstmals eine Gruppe von Menschen Richtung Osten aufbricht und succesive alle Kontinente bevölkert.In dieser Zeit, in der der Mensch also Nomade, Jäger und Sammler ist, ist seine Art der Wahrnehmung des Lebens ganz anders, als die des heutigen Menschen.Man verwendet dafür meist das Wort primitiv – zB. 0000003057 00000 n
0000069883 00000 n Die Vertreter des Modernen Tanzes wollen auf der Bühne die Realität darstellen, in der sie leben, inspirieren sich in Politik u. Philosophie (Avantgarde) und behandeln Themen wie Leben und Tod, Krieg, Industrialisierung usw. (Höhlenmalerei x Technik von Leonardo da Vinci! wurde beispielsweise in Ägypten in erster Linie auf Beerdigungen getanzt, wie man auf Wandbildern und Vasen erkennen kann – sie zeigen den Tanz verbunden mit Kult- und Göttermythen – Tanz hatte also liturgischen Charakter.Auch die griechischen Götter und ihre Anhänger musizierten und tanzten, bzw.