Mit den Kindern “deutscher” IS-lerInnen holen wir uns “Islamic State - The Next Beheader Generation” ins Haus, selbst Vögel sind vor solchen Kindern (siehe Film) nicht sicher.Iraner haben zu weiten Teilen indogermanische Wurzeln und sind deshalb wohl genauso empfänglich für marxistischen Unfug, wie die europäischen Germanen. Doch dafür, so steht zu fürchten, gibt es dann vermutlich keine Filmförderung – und auch kein Gütesiegel „Besonders wertvoll“.Lieber Herr Alt, ist ja alles schön und gut, gutgemeint und mit viel Liebe zum Detail beschrieben.
zu Arte: Kleine Germanen – Eine Kindheit in der rechtsradikalen SzeneIn Hamburg wird schneller getaggt als die Polizei erlaubtradioeins-Talk-Show im Biergarten: Kommt jetzt die zweite Welle?
Ein abgründiger, abstoßender und beängstigend verstörender Doku-Film, der das Aufwachsen in rechtsradikalen Familien in einem gruselig nostalgischen Grafikstil wunderschön portraitiert. Juni um 22.45 Uhr, ist „Kleine Germanen“ außerdem im Arte-Programm zu sehen. Anstatt sich nun auf diesen lohnenswerten und klar abgrenzbaren Untersuchungsgegenstand zu beschränken, spannen die Macher des Films jedoch einen Bogen, der möglichst alles umfassen soll, was heutzutage unter „rechts“ subsumiert wird.
Und noch lieber mit grob verzerrenden Vereinfachungen. Diese Leute wollt ihr doch wohl nicht wählen. 05.09.2020 ∙ Filme ∙ ONE . Das Ergebnis ist es leider nicht: Am Ende des langen Films, den Arte heute um 20.15 Uhr im Rahmen seines Programmschwerpunkts „Menschenskinder!“ zeigt, bleibt ein schaler Nachgeschmack, wenn nicht massive Verärgerung darüber, wie unreflektiert und ungefiltert rechtspopulistischen Ideologien84 Minuten lang in einem Kultursender die große Bühne bereitet wird. So ist es zugleich bedauerlich und nachvollziehbar, dass Filme wie „Kleine Germanen“ nicht zum Anschauen produziert werden. Tanja Privenau war uns als Gastreferentin vom Aussteigernetzwerk Im Gedächtnis blieben mir auch einige bestürzende Episoden ihrer Biographie. Kleine Germanen" erzählt in einer Kombination aus Dokumentar- und Animationsfilm von Kindern, die tagtäglich dazu erzogen werden, das vermeintlich Fremde zu hassen. Dagegen kämpft das Film-Mädchen in einer Alptraum-Sequenz von beinahe schmerzhafter Lächerlichkeit gegen eine mannshohe Ratte mit Hut und Schläfenlocken. Sie folgt aber eindeutig und über weite Strecken detailgetreu dem Lebensweg Privenaus von der Schlüsselfigur des Großvaters über die Aufnahme in die im Film als „Gefährtschaft“ bezeichnete „Artgemeinschaft“ bis hin zum Zerfall der Familie, der Flucht vor dem Ehemann und dem Tod der Tochter. Mit Wohlwollen kann man der Doku b… November 2019 1 Kommentar zu Arte: Kleine Germanen – Eine Kindheit in der rechtsradikalen Szene Neu auf dem YouTube-Kanal in der Mediathek von von Arte: Kleine Germanen . Wird man daraus schlau?
Ein Suggerieren, dass die AfD rechtsextrem sei und damit als nicht wählbar erscheinen zu lassen und moralisch zu verurteilen, mag dabei das eigentliche Ziel sein. @Sebastian Weber Daran musste ich beim Lesen dieses Textes gleich denken. Kleine Germanen Mir wird von verschiedenen Seiten die altbekannte Frage gestellt: Was reitet Euch nur, daß Ihr Euch auf solche Idioten […] (Es genügte übrigens nach eigener Aussage ein Studienjahr in Kanada, um ihn davon zu kurieren.) Ausser für Linke, weil ihnen diese Sozialisten peinlich sind und daher schuppdiwupp dem bürgerlichen Lager (=rechts) zugeschoben wurden.
Unsere Kinder wachsen in einer Welt auf, die immer stärker von Extremen bestimmt wird: der Kampf um Demokratie auf der einen Seite, der Ruf nach nationaler Abschottung auf der anderen.
Das Schicksal von Elsa und ihren eigenen Kindern ist nur ein Beispiel von vielen. Sie berichtete mir, dass Frank Geiger und Mohammad Farokhmanesh ein Interview mit ihr geführt hatten, stellte aber klar:Dies wäre möglicherweise noch nachvollziehbar, wenn sich die Erzählung um „Elsa“ wirklich, wie die Filmbewertungsstelle schreibt, „aus vielen Geschichten“ speisen würde.
Erziehung zum Gehorsam, Widerrede nicht geduldet.
Alle anderen, sofern sie sich der Anstrengung unterziehen, dem hier Gebotenen auch geistig zu folgen, werden – anstelle von Dämonen – ein Paradebeispiel der gescheiterten Dämonisierung entdecken. Der Geschichte von „Elsa“, einer vom Wehrmacht-Opa indoktrinierten jungen Frau, die sich dem Neonazismus zuwendet und schließlich, als ihr Neonazi-Ehemann ihr Leben und das ihrer Kinder bedroht, mit staatlicher Hilfe den Ausstieg schafft. 84 Min. Nur hat man nach den gecasteten Kindern bei diesen Trickfilmsequenzen zusätzlich das Gefühl, den Bereich des Dokumentarischen zu verlassen.
Xenius. Nennen Sie das Kind doch einfach beim Namen: nationalsozialistisch und Nationalsozialismus, nicht mal so und mal so, die ganze Sache vermischend. im Kino: Scheinbar ganz normal. Zwischen dem Kampf für Freiheit und Demokratie auf der einen und dem Ruf nach … Vor allem aber wird der Blick auf den Rechtsextremismus in diesen Animationssequenzen endgültig zur Phantasie, zur Projektionsfläche, die keine Rückkopplung mit der Realität mehr nötig hat und sich im Unterschied zur ähnlich verwerflichen Praxis des „Reenactment“ sogar noch „künstlerische“ Absichten zugutehalten kann (indem sie etwa einen Geburtsvorgang aus der Perspektive des Säuglings darstellt).